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Hier einige Impressionen, beginnend mit Dezember 2016:


26.12.16, Weihnachtssingen in der Kapelle Ried 

 

18.12.16 Kirchenkonzert in der Katholischen Kirche Zell 

 

13.11.16 Volkstrauertag Ried 

 

30.10.16 Metzgete in der Lindenhalle Raich 

 

MGV Ried: Hauptversammlung 27.2.16 

In Ehren verabschiedet wurde die Dirigentin des Männergesangvereins Ried, Elisabeth Friedrich, die den Chor fast 3 Jahre geleitet hat. Neue Herausforderungen rufen, so die Dirigentin – doch sie stehe bereit um einzuspringen.

„Seid gegrüßt“ – vierstimmig eröffnete der Männerchor den Abend der Hauptversammlung im Gasthaus Adler in Ried. Mit „Nun schlafe, Herz und ruh´ dich aus“  aus dem Lied „Feierabend“ gedachten alle Anwesenden der drei 2015 verstorbenen Mitglieder des Vereins. 

Vorsitzender Manfred Georg erinnerte an den Versuch, den im vorletzten Jahr unter der Leitung von Elisabeth Friedrich gestarteten, erfolgreichen Projektchor – erstmals mit Frauen - noch einmal zum Leben zu erwecken. Leider kam dieser nicht mehr zustande, was Georg sehr bedauerte. Ebenso bedauerte er den Entschluss der Dirigentin, den Chor abzugeben. 

Ein Highlight im vergangenen Jahr war der Ausflug nach Arosa, ein weiteres die alljährliche Metzgete, bei der die Lindenhalle stets voll besetzt ist und die sich einen guten Ruf gemacht hat. Die Jahresfeier – ein weiterer Publikumsmagnet – wurde wiederum durch ein Theater der Laienspielgruppe bereichert, wofür sich Georg besonders bedankte.

Anschauen kann man die vielfältigen Aktionen auf der seit gut einem Jahr bestehenden Homepage des Vereins unter http://www.mgv-ried.de

Schriftführer Harald Georg ließ mit seinem ausführlichen Bericht das Jahr 2015 auf lebendige Weise revue passieren. So liefen alle Feste, Auftritte und Versammlungen noch einmal vor dem geistigen Auge der Anwesenden ab – sei es mit Wehmut ob der traurigen Anlässe oder Humor bei allem Erfreulichen. Wie nah Freud und Leid beieinander liegen, wurde bei Georgs Bericht nur allzu deutlich. Deutlich wurde aber auch, welche Bereicherung der Chor für das Dorfleben ist – sei es - Trost spendend - bei Beerdigungen, oder bei Festen aller Art, die durch den Gesangverein an Feierlichkeit gewinnen.

Der Männergesangverein Ried zählt derzeit 93 Mitglieder, davon 13 aktive Sänger. Norbert Eiche trat als aktiver Sänger zurück, wird den Verein jedoch weiterhin unterstützen, vor allem mit seinem technischen Know-How bei der Beschallung von Festen oder bei Foto- und Video-Vorführungen.

Rechner Jürgen Lacher legte dar, dass im Jahr 2015 mehr ausgegeben als eingenommen wurde, unter anderem durch den Ausflug . Durch Spenden und Einnahmen, etwa bei der Metzgete, weist das Konto jedoch weiterhin ein deutliches  Plus auf.

Die Kassenprüfer Dietmar Wagner und Norbert Eiche bestätigten die einwandfreie Kassenführung. Für Dietmar Wagner wurde Daniel Schwald als Kassenprüfer neu gewählt.

Einstimmig wurde die Entlastung der Vorstandschaft erteilt, die Ortsvorsteherin Sigrid Fricker vornahm.

Geehrt wurde der 2. Bass für eine Proben-Teilnahme von nahezu 90 %, sowie Ernst Oßwald, der nur einmal bei den Proben fehlte.

Manfred Georg dankte der Dirigentin für ihren Einsatz, besonders für die vielen zusätzlichen Singstunden während des Projekt-Chores.  Er überreichte ihr einen großen Blumenstrauß, verbunden mit guten Wünschen für die neuen Aufgaben. Elisabeth Friedrich betonte zum Abschied die Qualität des Chores, gemessen an der Anzahl der Sänger. Sie wünscht dem Männergesangverein Ried viel Erfolg für die weitere Arbeit. 

Im Hinblick auf die Zukunft gab Manfred Georg einen Ausblick auf den geplanten dreistimmigen Gesang, mangels Sänger im Zweiten Bass. „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht“, so sein Spruch, man müsse sich also den Gegebenheiten anpassen. Mit „Arcobaleno“ bewiesen die Sänger bereits an diesem Abend, dass auch ein dreistimmiges Lied gut klingen kann. Beisitzer Volker Schneider drückte seine Hoffnung aus, dass mit dem neuen Dirigenten, der sich bereits vorgestellt hat, noch einmal neue Sänger gewonnen werden können.

Ortsvorsteherin Sigrid Fricker bedankte sich beim Verein für die gute Arbeit, die auch für´s Dorf geleistet wurde. Thomas Kuttler, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, dankte für die wertvolle Unterstützung, insbesondere beim Oldtimertreffen. Die Vorsitzenden des Vereins „Brauchtum im Kleinen Wiesental-Raich“, Sonja Eiche, gab einen Ausblick auf´s Brauchtumsfest am 18.9.16, das gemeinsam von den Vereinen gestemmt wird. Am Montag, 14.3.16 trifft man sich um 19.30 Uhr im Adler in Ried zur ersten Orga-Sitzung.

Mit „Die kleine Kneipe“, „Habt Dank“ und „So schön wie´s heute ist, so soll es bleiben“ beschlossen die Sänger stimmungsvoll – und auch ein wenig wehmütig - die Versammlung.

 

MGV Ried – Jahresfeier am 5.1.16

Seit Jahrzehnten Tradition und aus dem Dorfgeschehen im Bergdorf nicht mehr wegzudenken: die Jahresfeier des Männergesangvereins Ried. Auch an diesem Jahresabend vor Drei König war die Bude wieder voll im Gasthaus Adler in Ried.

Mit den besinnlichen Weihnachtsliedern „Seht die Sterne, wie sie leuchten“, „Weihnachtsstern“ und „Weihnachtsglocken“ verabschiedeten sich die Sänger unter der Leitung von Elisabeth Friedrich und ihr Publikum von der Weihnachtszeit, am Klavier begleitet von Brigitte Behringer. 

Vorstand Manfred Georg freute sich über die zahlreichen Gäste und bedauerte die Abwesenheit des Ehrendirigenten Hartmann Kropf, der eine Krankheit auskuriert. Er dankte den drei Sängerkameraden von Vogelbach-Malsburg, die den Chor an diesem Abend unterstützten.

Per Möckel aus Steinen stimmte die Gäste auf die nun folgenden Lieder ein. Zeit, so Möckel, habe viele Aspekte: sie fliehe dahin – wie in „Jahre kommen, Jahre ziehen“, sie könne aber auch still stehen oder Vergänglichkeit widerspiegeln – wie in „Liebe ist wie eine Blume“. 

Benedikt Schmidt sang den Solopart im Lied „Habt Dank, ihr Freunde“ – nach der Melodie der schottischen Volksweise „Amazing Grace“: „Der Tag war schön, so schön mit euch, wir danken euch dafür.“

Mit einer lustigen Anekdote leitete Per Möckel zum letzten Liederblock über und betonte, dass Menschen, die miteinander Musik machen, auch miteinander verbunden sind. Während dieser Lieder liefen die Sänger zur Hochform auf: bei „Frisch gesungen“, „Die Wunder dieser Welt“, „Ein kleines Stück Musik“ und beim Evergreen „Die kleine Kneipe“ - mit schwungvoller Klavierbegleitung - kam richtig Stimmung in den Saal des Gasthauses. Lang anhaltender Applaus und Zugabe-Rufe verlangten dem Chor mit „Klinge Lied, lange nach“ eine letzte Anstrengung in ab.

Nach den gesanglichen Darbietungen führte die Theatergruppe ihr Stück „Dam un Büble“ von Thomas Deisser auf (siehe gesonderter Bericht) und die Tombola lockte mit attraktiven Preisen. 

Schließlich ging auch dieses Fest zu Ende – in der Hoffnung auf Wiederholung im kommenden Jahr – ganz nach dem Lied „Habt Dank ihr Freunde“: „Auch dieser Tag zu Ende geht, uns bleibt die Erinnerung. Ein Jahr vergeht, die Zeit enteilt, wir denken gern zurück.“

 

Theaterspiel der Laienspielgruppe des MGV Ried  

 

 

 


In diesem Jahr traute sich die Theatergruppe des Männergesangvereins Ried erstmals an einen Zweiakter. Den gab sie mit großem Erfolg im Rahmen der Jahresfeier am vergangenen Dienstag zum Besten.

Eng und heiß war es im Saal des Gasthauses Adler in Ried und entsprechend war die Stimmung. Mit ihrem Lustspiel „Dam un Büble“ von Thomas Deisser heizte die siebenköpfige Gruppe den Gästen so richtig ein. 

Wie erwartet, blieb es nämlich nicht beim unverfänglichen Kartenspiel „Dam un Büble“, sondern es bahnte sich eine regelrechte Familientragödie im Hause Beichle an. Der Opa, gespielt von Harald Georg, will noch einmal heiraten und engagiert die Partnerschaftsvermittlung Armor. Eine junge Elisabeth wird ihm in Aussicht gestellt, der Termin ihres baldigen Besuchs fest vereinbart. Während der Opa sich mit körperlichen Übungen darauf vorbereitet, flattert seinem Sohn Werner, alias Stefan Kropf, die Alimenten-Forderung einer anderen Elisabeth (Johanna Schmidt) ins Haus, die ein uneheliches Kind hat. Das Durcheinander ist perfekt und Werners Frau Siglinde (Sandra Schwald) der Verzweiflung nahe, offenbar betrogen vom Ehemann. Keiner weiß, was wirklich gespielt wird, nur die schadenfrohe und geldgierige Schwägerin Berta, gespielt von Christel Schmidt, scheint über alles Bescheid zu wissen. Nicht nur ihr Ehemann, Werners trotteliger Bruder Waldemar (Günter Meyer), steht unter ihrer Fuchtel, auch die gesamte Verwandtschaft muss sich Übergriffe der neugierigen Tante gefallen lassen. Berta kennt sowohl den Kontostand ihres Schwagers wie auch die im Haus eingehenden Briefe, die sie mit ihrer extralangen Haarnadel aus dem Briefkasten fischt. „Waldi“ Waldemar bleibt nichts anderes übrig, als wie ein Hündchen zu folgen. Nur Werners schlagfertige Tochter Petra (neu dabei: Jasmin Georg) lässt sich von ihr nichts gefallen und sagt ihr ordentlich die Meinung. Der Haussegen hängt gewaltig schief und die Feindseligkeiten eskalieren, als die ledige Elisabeth, alias Johanna Schmidt, samt Kind auftaucht und aufgrund eines folgenreichen One-Night-Stands ihre finanziellen Forderungen stellt.

Es kommt, wie es kommen musste: ausgerechnet Bertas gefügiger Waldemar wird von Elisabeth als Vater identifiziert. Als Beweis wird das Kind vorgezeigt – ebenso rothaarig wie Vater Waldemar! Dass nach all der Aufregung dem Opa die Lust an einem Treffen mit „seiner“ Elisabeth vergangen ist, wundert nun niemanden mehr. 

Viel Gelächter und viel Applaus gab es im Saal vom Adler in Ried – und die temperamentvollen Schauspieler hatten sich wieder einmal in die Herzen der Zuschauer gespielt.

Zwei weitere Auftritte der Theatergruppe sind geplant: am Samstagabend, 16. Januar 2016 im Rahmen der Jahresfeier des TuS Kleines Wiesental und am Freitagabend, 26. Februar 2016 im Wirtshausmuseum Krone in Tegernau.

 

 

 

 

 

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