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Hauptversammlung am 15.2.2020

Der Männergesangverein Ried ist sängerisch gut aufgestellt. Zur Singstunde jeden Freitag um 20.30 Uhr im Gasthaus Adler in Ried sind trotzdem interessierte Männer willkommen, die gern singen - oder einfach mal reinschnuppern wollen. Sogar Abholen und Heimbringen wird von den Sängerkameraden angeboten!

Zur Hauptversammlung fanden sich neben den Frauen der aktiven Sänger auch die Ortsvorsteherin, die Vertreterin des Gemeinderats sowie die Vorsitzenden der ortsansässigen Vereine ein, die vom Vorsitzenden, Manfred Georg, herzlich begrüßt wurden.

Mit „Ein kleines Stück Musik“ hießen die Sänger die Anwesenden willkommen und gedachten mit „Das Gebet“ der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder.

Nach dem leckeren Adler-Essen nahm die Versammlung ihren planmäßigen Verlauf.

Rückblick auf das Jahr 2019

Die beiden Vorsitzenden, Manfred Georg und Stefan Kropf gaben einen Rückblick auf das vergangene Jahr - in Vertretung für den erkrankten Schriftführer Harald Georg, dem ein besonderer Gruß galt.

Highlight war das Konzert zum 175-jährigen Jubiläum des Männerchors Zell in der Zeller Kirche im November, das mit mehren hundert Besuchern sehr gut besucht war. Dank gebührt dem Dirigenten, Hans Peter Weber, der dieses Konzert zusammen mit beiden Chören gewissenhaft vorbereitet hat.

Der Ausflug auf die Hochkönigsburg und nach Colmar war – trotz des schlechten Wetters – ein Erlebnis für alle. „I ha´s gut überstande“, so attestierte auch der älteste Sänger dem Verein einen  gelungenen Tag – obwohl man doch einige Strecken per pedes zurücklegen musste. Die Einladung zu dessen 85. Geburtstag wurde vom Chor mit zahlreichen Liedern bereichert.

Auch ein 60ster Geburtstag war eine willkommene Einladung - die so genannte „Scheunen-Party“ zeigte, dass die Männer – und ihre Frauen bei guter Stimmung bis in den Morgen durchhalten können.

Ernst Oßwald war im Rahmen einer Veranstaltung des Alemannischen Chorverbandes für 65 Jahre aktives Singen ausgezeichnet werden.

Das Vereinsjahr schloss mit der Jahresfeier Anfang Januar, wobei das Probelokal, das Gasthaus Adler in Ried, wieder aus allen Nähten platzte. Sowohl der Gesang wie auch das Spiel der Bergler Bühnispieler sorgten für einen gelungenen Abend.

Rechner Jürgen Lacher berichtete von guten Einnahmen, insbesondere durch die „17. Hausmacher Metzgete“, die von den frischen Fleisch- und Wurstwaren lebt – zubereitet von den vereinseigenen Metzgern. Auch die Kuchen der Sänger-Frauen sind legendär und ziehen Besucher aus Nah und Fern an. Zwar gab es durch die neu angeschafften, maßgeschneiderten Westen einen großen Ausgabe-Posten, doch ist der Verein finanziell im Plus. „I hoff, dass jetz die Jommerei ufhört im Sommer, wenn´s heiß isch“, so der Vorsitzende augenzwinkernd in Anspielung auf die leichten Westen. Kassenprüfer Dietmar Wagner bestätigte die einwandfreie Kassenführung; Ortsvorsteherin Marion Meyer nahm die Entlastung der Vorstandschaft vor, die einstimmig erteilt wurde. Rolf Schmidt wurde in Abwesenheit als Kassenprüfer gewählt.

Dirigent Hans Peter Weber bedankte sich bei den Sängern für ihr großes Engagement, ihre Disziplin und ihr Können: „Wenige Sänger singen so gut wie ein großer Chor“ – was er sogleich mit dem „Alpengruß“ und dem „Bajazzo“ unter Beweis stellte. Dass dabei auch der wieder genesene Ehrendirigent Hartmann Kropf wieder mitsingen konnte, war für alle Grund zur Freude.

Ausblick auf das Jahr 2020

Im Mittelpunkt steht das Brauchtumsfest am 20. September, das zusammen mit dem Brauchtumsverein und der Feuerwehr gestemmt wird. Ortsvorsteherin Marion Meyer, Feuerwehr-Kommandant Imke Rijkens und Sonja Eiche, Vorsitzende des Brauchtumsvereins, schauen dieser Großveranstaltung zuversichtlich entgegen, die überregional bekannt ist und wieder Tausende Besucher anziehen wird.

Nur durch die gute Zusammenarbeit aller Vereine ist es möglich, die über 30 Vorführungen traditioneller handwerklicher und bäuerlicher Techniken sowie die Verpflegung zu gewährleisten.

Mehr zu hören gibt es bei der ersten Orga-Sitzung am 4. Mai, bei der auch Interessierte willkommen sind. Informationen unter www.brauchtumsfest-raich.de

Ehrungen:

Wilfried Vollmer wurde auf Grund seiner 40-jährigen Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

Informationen zum Verein

96 Mitglieder zählt der Verein derzeit, darunter 16 aktive Sänger plus Dirigent. Die Teilnahme an den Proben liegt bei 72%, wobei der Bass mit über 79% vorne liegt und einen Pokal erhielt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahresfeier am 5.1.2020
Mit vier neu einstudierten Liedern überraschten Dirigent Hans Peter Weber und seine Männergesangvereine aus Ried und Zell bei der Jahresfeier am 5. Januar im Gasthaus Adler in Ried: vor allem „Butterfly“, gestiftet von einem Rieder Sänger und am Klavier begleitet von Brigitte Behringer, begeisterte und forderte zum Mitsingen auf.

Auch „Hört der Engel helle Lieder“, mit dem der MGV Ried seinen Lieder-Reigen begann, brachten die Sänger zum ersten Mal zu Gehör. Neben neuem Liedgut für´s Ohr hatten die Rieder aber auch für´s Auge etwas zu bieten: mit ihren neuen Westen waren sie allesamt fesch anzusehen.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden, Manfred Georg, folgten mit „Die Wunder dieser Welt“ und „Abendstille in den Bergen“ zwei weitere besinnlich-ruhige Stücke, einfühlsam dirigiert und dargeboten.

Claudia Rümmele, die durch das Programm führte, hatte zu den einzelnen Liedern recherchiert und konnte von deren Entstehungsgeschichte und Bedeutung berichten. „Die Wunder dieser Welt“ ist ursprünglich ein Dank-Lied an Gott, was im Originaltext von Folliott S. Pierpoint aus dem 19. Jahrhundert zu erkennen ist: „Für die Wunder dieser Welt, für den Himmel, strahlend schön; für die Liebe, die uns hält, seit das Licht der Welt wir sehn: für das alles sei dir Dank, Lob und Preis ein Leben lang .....“

Nach kurzer Pause gaben alle Sänger der beiden Chöre – Ried und Zell - gemeinsam drei weitere Lieder zum Besten, diesmal vierstimmig. Besungen wurde der Sonntagmorgen in den Bergen, das Glück der Welt und – natürlich – die Liebe im neuen Lied „Plaisir d´Amour“.

Nach einer weiteren Verschnaufpause folgten „Das Morgenrot“, „Die Rose“, die „Sehnsuchtsmelodie“ von Walter Scholz – neu einstudiert! - und schließlich der Evergreen „Butterfly“. Dabei liefen Chor und Dirigent zur Höchstform auf, animierten die Gäste zum Mitklatschen und Mitsingen – und schwitzten mit ihnen gemeinsam. Auch um eine Zugabe kamen die Sänger nicht herum

Das Traditionsgasthaus Adler platzte an diesem Abend wieder einmal aus allen Nähten. Wer im Saal keinen Platz fand, konnte in der gemütlichen Wirtsstube, wo die Sänger sich sammelten, vielleicht noch einen Stuhl und ein Eckchen finden. Der Nachteil, die Lieder-Vorträge aus der Ferne zu hören, wurde ausgeglichen durch die spontanen Gesänge der Männer zu manchem Viertele.

Weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Theatergruppe „Bergler Bühnispieler“, die mit dem Lustspiel „D´Karriere-Emma“ von Hans Blötscher wieder die Lachmuskeln der Zuschauer strapazierten.

Die umfangreiche Tombola-Verlosung schloss das Programm des Abends ab.

Zusammensitzen, die Gemeinschaft genießen, das konnte man indes noch lange – ganz nach dem Motto des Liedes „Die Rose“: „Wer nur sucht, was ewig dauert, versäumt den Augenblick ....“

Wer Lust hat, ist eingeladen, dem Männergesangverein beizutreten. Mitmachen kann jeder Mann – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener – und auch ein „Reinschnuppern“ ist jederzeit möglich. Probe ist am Freitagabend um 20.30 Uhr im Gasthaus Adler in Ried. Die Sänger bieten sogar an, Interessierte von Zuhause abzuholen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.mgv-ried.de und bei den Vorsitzenden:

Manfred Georg, Telefon 07629/1348;

Stefan Kropf, Telefon 07629/252, Mail Stefan.Andreas93@t-online.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Theater "D´ Karriere-Emma"
Ähnlichkeiten mit Personen oder Situationen in Raich seien „rein zufällig“, war bei der Ankündigung des Einakters „D´Karriere-Emma“ von Hans Blötscher zu hören. Dass dies vielleicht ein wenig untertrieben war, zeigte sich im Spiel.

Bei der Jahresfeier des Männergesangvereins Ried im Gasthaus Adler zeigten die „Bergler Bühnispieler“ wieder, was sie in Sachen Spaß und Komik drauf haben.

Die „Karriere-Emma“ - Emma Hutzenlaub-Kächele, alias Sandra Schwald - will unbedingt in den Gemeinderat gewählt werden – was ihr auch gelingt, als erster Frau wohlgemerkt. Ab sofort ist sie stets gestresst, mit ihren Terminen und Sitzungen beschäftigt und hat kaum noch Zeit für ihren Mann Wilhelm, gespielt von Stefan Kropf. Dieser fühlt sich dadurch ganz schön vernachlässigt, muss er sich doch – oh weh! - selbst kochen und die Wohnung in Ordnung halten.

So wird auch der dem weiblichen Geschlecht gegenüber durchaus aufgeschlossenen Bürgermeister, gespielt von Oliver Simon, vom vernachlässigten Wilhelm derart beschimpft und bedroht, dass er hilfeschreiend das Weite aus dem Hause Hutzenlaub sucht.

Ganz anders geht es dem ledigen Nachbarn Eugen, (Günter Meyer), der in der verwitweten Erna Scheuerle (Christel Schmidt) eine zuverlässige Haus-Frau findet, die sich recht schnell erobern lässt und ihm jeden Wunsch von den Augen abliest - ganz nach der auf dem Dorf gültigen Tradition.

Etwas ratlos ist der Bürgermeister, als er hört, dass die terminlich arg eingespannte Emma von ihren kommunalpolitischen Tätigkeiten zurücktreten will, um Probleme „in der eigenen Fraktion“ – heißt: mit ihrem Mann - zu lösen. Gegen Ende des Stückes scheint ihr dies gelungen, als sich die beiden – in eindeutiger Situation – vor den Augen des Bürgermeisters um den Tisch herum jagen und schließlich in die Arme fallen.

Ein letzter, verzweifelter Versuch des Bürgermeisters, ein weibliches Gemeinderatsmitglied zu finden, scheitert, als er Erna um diesen Posten anfragt. Doch auch die Witwe ist nicht dafür zu gewinnen, schließlich ist ihr die neue Liebe zu Eugen weitaus wichtiger und sie hat dort ihren Platz am Herd gefunden.

Das ewige Hin und Her – Stress und Gemächlichkeit, Streit und Versöhnung - sorgten für ein Wechselbad der Gefühle, für viel Dynamik und Witz im Spiel. Die Bergler Bühnispieler, die auch den anwesenden Kleinwiesentäler Bürgermeister aus dem Theaterstück heraus auf weibliche Gemeinderatsmitglieder ansprachen, gingen wieder voll aus sich heraus und wurden von einem toll mitgehenden Publikum mit viel Gelächter und Applaus belohnt.

Man merkt der lustigen Truppe den Spaß am Spiel an – und man darf sich vielleicht auf eine Wiederholung des Theaterstücks freuen.

 

MGV Ried